Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Einfach mal herunterschalten

von info am 3. September 2017

„Unternehmen müssen sich auf solche Veränderungen einstellen, denn vor allem die jungen Generationen haben eine ganz andere Erwartungshaltung an ihre Arbeitgeber“, sagt Christian Scholz, Professor für Organisation, Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes und Autor des Buches „Generation Z“. Diese nach 1995 Geborenen hätten verstanden, dass das Hamsterrad nicht automatisch die große Karriere bringt. „Daher streben sie konsequent nach einer guten Balance von Arbeit und Privatleben.“ Diese Ansprüche würden mittelfristig auf die restliche Belegschaft abfärben. Scholz: „Wir werden von der Generation Z lernen, dass man sich nicht aufopfern muss, um einen guten Job zu machen.“

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Ein kleiner Essay

von Christian Scholz am 4. Juli 2017

Auch wenn die Generation Z „leise“ ist und man ihr kein großes politisches Interesse attestieren kann, so handelt sie doch konsequent.

  • Sie will eine klare Trennung zwischen Beruf und Privat, aber definitiv kein Work-Life-Blending, also einen fließenden Übergang von Berufs- und Privatleben.
  • Sie will sich eine gewisse Freiheit in ihrer Arbeitszeitgestaltung bewahren, aber ganz sicher keine Flexibilität nach „Gutsherrenart”, wie sich das so mancher Konzern derzeit so schön ausmalt.
  • Sie will im Beruf kreativ und begeistert Leistung bringen, aber nicht in irgendeinem Hamsterrad irgendwelchen Karrierezielen nachjagen.

Spätestens jetzt drängt sich die Frage auf: Ist das alles so verkehrt? Vielleicht gewöhnungsbedürftig und nicht passend zu dem, was uns diverse lautstarke Protagonisten als „New Work“ verkaufen wollen. Aber verkehrt? Wohl nicht.

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Audi gibt Entwarnung …..

von Christian Scholz am 29. Juni 2017

Generation Z nicht anders als Generation Y: Karriereorientiert, loyal, flexibel. Sagt Audi. Also Entwarnung und damit kein Handlungsbedarf.
Wenn da nicht dieser kleine Zusatz wäre:

„Das Unternehmen griff überwiegend auf eigene Mitarbeiter, Auszubildende, Bacheloranden .. zurück“.

Das ist ungefähr so, wie wenn man schreiben würde:  „100% der Deutschen sind der Meinung, Audi hat beim Diesel nicht betrogen …“ (Befragt wurden die Vorstände von Audi).