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Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Zum Nachdenken: „Start-up Omas“

von Christian Scholz am 15. August 2017

Manchmal findet man Artikel, die wirklich zum Nachdenken anregen.

Einer davon ist – im positiven wie im negativen – ein ZEIT-Beitrag von Jens Tönnesmann  zum Thema „Start-up-Omas“ , also Personen, die als Feel-Good-Manager mit dazu beitragen, dass sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen. Denn: Gerade für die Generation Z ist es wichtig, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen.

Schritt 1: Bitte diesen Beitrag von Jens Tönnesmann lesen –> hier

In dem Beitrag bin ich auch zitiert und stehe natürlich zu der Aussage, dass sich derartige „Investitionen ins Wohlfühlen“ betriebswirtschaftlich rechnen. Und wenn das Unternehmen dann auch noch beispielsweise eine klare Trennung zwischen Beruf und Privat praktiziert sowie auf so anachronistische Konzepte wie Deskharing verzichtet, dann dürfte das ebenfalls richtig sein.

Über andere Punkte aus der Personalpolitik von door2door (so heißt das besprochene Unternehmen aus Berlin) kann man aber durchaus geteilter Meinung sein. Eine sehr schöne Analyse der negativen Aspekte dieses Falles findet sich im im Blog von Gaby Feile.

Schritt 2: Bitte diesen Blog von Gaby Feile lesen -> hier

Leider kann ich jetzt nur auf ein Manuskript von mir („Mogelpackung Work-Life-Blending“) verweisen, das noch nicht veröffentlicht ist und in dem folgender Absatz steht (Lesen = Schritt 3)

„Wir brauchen definitiv keine Glücklichkeitsbeauftragten, die nur deshalb zum Einsatz kommen, weil wir die Menschen mit Work-Life-Blending unglücklich machen und ihnen zusätzlich teilweise noch den Sinn der Arbeit stehlen. Was wir aber brauchen, das sind professionelle Feel-Good-Manager, die jenseits von Kindergarten-Mentalität genau die Bedürfnisse der Mitarbeiter kennen. Sie sollten also den Unterschied zwischen Generation Y und Generation Z nicht nur begreifen, sondern in Aktivität umsetzen. Diese Feel-Good-Manager können durch fundierte Argumente Work-Life-Blending ebenso verhindern wie Desksharing und andere groteske Formen der Enthumanisierung.“

Natürlich kann man in der ZEIT keinen Artikel mit Wenn-und-aber veröffentlichen. Und auch keine komplexe Story zum Thema „Feel-Good-Management“. Aber vielleicht fällt ja jemandem aus dem Leserkreis von Die-Generation-Z-de etwas dazu ein.

Schritt 4: Kommentarfunktion zu diesem Beitrag benutzen.

Danke!

2 Kommentare zu “Zum Nachdenken: „Start-up Omas“

  1. Sabine meint:

    Also,
    ich gehöre anscheinend zur Generation der Feel-Good-Omas (und werde auch demnächst tatsächlich Oma), habe (fast) den ganzen Tag berufsmäßig mit der Generation Z zu tun. Ich fände es ausgesprochen schön, wenn ich während meiner Arbeitszeit mal verwöhnt würde von einem Menschen, der sich für meine Bedürfnisse(am Arbeitsplatz) tatsächlich interessiert. Ich habe mittlerweile von der Gen Z gelernt, mich nicht mehr durch Arbeit krankmachen zu lassen, Kritik offen zu äußern und mich klar abzugrenzen, das verschafft mir ein Good-Feel auch ohne entsprechende Oma.

    • Christian Scholz meint:

      Hallo … ja, das belegt einmal mehr die These, wonach die Generation Z ansteckend ist.
      Weiterhin viel Good-Feel,
      mfGr
      christianscholz

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