Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Feedback als Prinzip für Gen-Z

von pc am 8. Juli 2014

 

Feedback (Kommunikation)

Das Feedback ist eine Gesprächsform, anderen etwas darüber zu sagen, wie ich sie sehe bzw. zu lernen, wie andere mich sehen. Feedback besteht daher aus zwei Komponenten, nämlich dem Feedback-Geben und dem Feedback-Nehmen.

Feedback macht auf konstruktive Weise aufmerksam auf unbewusste oder unangebrachte Verhaltensweisen. Es bietet Hilfe und Unterstützung, um neue Verhaltensweisen zu erlernen. Feedback ist somit eine hervorragende Möglichkeit miteinander zu lernen. [4]

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]5

1 Definition von Feedback

2 Zweiwege-Kommunikations

3 Historischer Hintergrund für “Feedbacks”.                                                                                                                                        [8]

3 Ziel von Feedback

4 Grundvoraussetzung zwischen Generation-Z Emfänger und Sender

5 Feedback als Generation-Z Führungsinstrument

5.1 Regeln für den Feedback-Geber

5.2 Regeln für den Feedback-Nehmer

6 Einzelnachweise

Zweige-Kommunications [Bearbeiten]

Die Rückmeldung (Feedback) ist die wesentliche Komponente der zweiseitigen Kommunikation. [7]

1. Feedback macht die Kommunikation offener und klarer.4

2. Feedback vermindert die Gefahr von Missverständnissen.

3. Feedback gibt Ihnen das Gefühl, ob Sie verstanden worden sind.

4. Feedback erhalten Sie auch über gezielte Rückfragen.

Jeweils am Ende einer Arbeitssitzung, einer Gruppenarbeit oder auch einer Präsentation kann dieser Austausch stattfinden, um aus konkreten Erlebnissen zu lernen und seine Argumentationstechnik,sein Auftreten in derGruppe oder seine Präsentationstechnik oder sein Präsentationsverhalten zu verbessern.[2]                           [12]

Historischer Hintergrund für “Feedbacks”. [Bearbeiten]

Die nonverbale Kommunikation (“feedback”) ist anthropologisch und psychologisch begründet.

Man kann zwar nicht genau sagen, seit wann Menschen in der Lage sind, mit Symbolen zu kommunizieren. Aber zuverlässig bekannt ist, dass die Schrift als Fixierung der “digitalen” Zeichen der Sprache vor ungefähr 5000 Jahren erfunden und

eingeführt wurde.

Da es Menschen bereits seit ca. 5 bis 6 Millionen Jahren auf dieser Erde

gibt und die Schrift „erst“ seit ca. 5000 Jahren lässt sich daraus schließen, dass die Verständigung

über einen sehr langen Zeitraum nur analog, also nonverbal, erfolgte und digitale Zeichen beziehungsweise sprachliche Symbolsysteme erst allmählich dazukamen.

Somit kann man sagen, dass der nonverbalen Kommunikation eine sehr lange menschheitsgeschichtliche Erfahrung [12]

vorliegt, da sie über eine enorme Zeitspanne die einzige Möglichkeit der Interaktion zwischen Menschen darstellte. [11]

Ziel von Feedback [Bearbeiten]

Ziel von Feedback ist es, daß die Beteiligten [3]

  • sich ihrer Verhaltensweisen bewußt werden

  • einschätzen lernen, wie ihr Verhalten auf andere wirkt

  • sehen, was sie bei anderen auslösen

Eine Feedback-Situation ist oft heikel, da niemand leichten Herzens akzeptiert, in seinem Selbstbild korrigiert zu werden. Daher ist es wichtig, daß Feedback-„Geber“ und -„Nehmer“ bestimmte Regeln einhalten.

Grundvoraussetzung zwischen Generation-Z Emfänger und Sender [Bearbeiten]

Wichtige Grundvoraussetzung liegt in der Beziehung zwischen Empfänger und Sender: Feedback kommt besonders gut an, wenn der Geber für den Empfänger eine wichtige Person ist und auf der gleichen Ebene wie der Empfänger spricht. Feedback sollte deshalb möglichst im Denk- und Erlebnisrahmen des Empfängers formuliert werden, da es so am ehesten verstanden und akzeptiert wird.

Beispiel3

Fragen, die für den Feedback-Geber interessant sind, sind zum Beispiel:[1]

Warum nehme ich dich so wahr?                                                                       [14]

  • Was löst du in mir aus?

  • Womit hat das zu tun?

  • Wie kenne ich mich in diesem Bereich?

  • Welche Werte oder Leitlinien meines Lebens werden hier eventuell berührt?

Der Feedback-Nehmer könnte sich fragen:

  • Was sagt mir deine Mitteilung?

  • Finde ich mich da wieder?

  • Weckt deine Aussage in mir einen Widerhall?

  • Erkenne ich meine Anteile?

  • Wie erlebe ich mich selbst in diesem Bereich und zu dir?

 

Feedback als Generation-Z Führungsinstrument [Bearbeiten]

Mißverständnisse zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern können durch geeignete Metakommunikation beseitigt, Beziehungen und Konflikte geklärt sowie Vertrauen und Wir-Gefühl im Team dauerhaft gestärkt werden. Geschickt und bewußt eingesetzt, eignet sich Feedback auch als Führungsinstrument, um Mitarbeiter zu motivieren und in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu fördern. Es eignet sich darüber hinaus für die Führungskraft auch dazu, die eigene Persönlichkeits- und Verhaltenswirkung zu sensibilisieren sowie die Realitätswirkung des Führungsstils kritisch zu hinterfragen. Voraussetzung ist jedoch, dass Feedback richtig angewandt wird.

  • Feedback kann einer Führungskraft helfen, von ihren Mitarbeiter zu erfahren, wie diese sie selbst und ihren Führungsstil wahrnehmen. Führungskräfte können Feedback ferner dazu verwenden, ihre Mitarbeiter weiter zu entwickeln, indem sie ihnen aufgaben- und sachbezogenes Feedback im Hinblick auf ihre Arbeitsergebnisse geben.

  • Eine solche „konstruktive Kritik“ unterbleibt

in der Praxis meist deshalb, weil es den Beteiligten peinlich ist, bestimmte Dinge, die das Verhalten des Gegenüber

betreffen, ehrlich und deutlich anzusprechen.[5], [7]


Regeln für den Feedback-Geber [6], [1]1

– Nur Äußeres beschreiben

– Beschreiben, nicht bewerten(Der Feedbackgeber beschreibt nur seine persönlichen Wahrnehmungen und Beobachtungen, sowie die Gefühle, Empfindungen, Fragen und Überlegungen, die diese in ihm auslösen.)

– Jeder ist für sich selbst verantwortlich

– Jeder spricht nur für sich selbst                                                                                                                  [10]

– Timing (Feedback ist um so wirksamer, je näher es zeitlich an der betreffenden Verhaltensweise liegt. Außerdem sollte der Zeitpunkt aber auch in dem Sinne günstig sein, dass der Feedbacknehmer bereit dazu ist.)

– Vermeidung von Fehlern und Ungenauigkeiten

– Erbeten, nicht aufgezwungen (Feedback ist am wirksamsten, wenn der Empfänger selbst danach fragt.)

Regeln für den Feedback-Nehmer[1]

  • Aufnehmen(Der Feedback-Nehmer hört dem Feedbackgeber aufmerksam zu. Wichtig ist außerdem die Klärung von Unklarheiten.)

  • Nicht verteidigen oder kontern(Nachdem das Feedback gegeben wurde, nimmt der Feedback-Empfänger nicht gleich eine Verteidigungs- oder Abwehrhaltung ein. Er rechtfertigt sein Verhalten nicht, argumentiert nicht und schießt nicht zurück, sondern lässt die Botschaft des anderen auf sich wirken.)

  • Rückmeldung für den Feedback-Geber(Zum Schluss teilt der Feedback-Empfänger dem Feedback-Geber in einem Gespräch mit, was er durch das Feedback erfahren hat, seine Sicht der Situation und ggf., was er ändern oder beibehalten wird. Auf diese Weise bekommt der Feedback-Geber wiederum eine Rückmeldung, so dass der Prozess sich kreisförmig fortsetzen kann.)

 

Einzelnachweise [Bearbeiten]

1.http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/didaktik/feedback/feedback_darstellung.html

2. Seifert, Josef W. (1989). Visualisieren, Präsentieren, Moderieren. GABAL (S. 71-74).

3. Fröhlich, Peter (1997). Kritisieren – aber richtig. Neuer Merkur, (S. 83-86).

4. Rother & Partner -MANAGEMENT – CONSULTING – TRAINING

5. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/Feedback-Fuehrung.shtml

6. (vgl. Doppler&Lauterburg, 259).

7.http://www.anleiten.de/kommunikation/kommunikation.html

8. http://blog.7geese.com/category/feedback-2/ (image)

9. Jörg Fengler: Feedback geben, 2004

10. http://sehen-lernen.blogspot.de/2013/01/vorsicht-vor-feedback.html (image)

11. Inka Lucht, (2006). Nonverbale Kommunikation von Lehrern und Schülern in der unterrichtlichen Interaktion, Bergische Universität Wuppertal, (S. 3-4).

12. halogensoftware.com(image)

14. http://www.automobilverkaeufer-blog.de/ist-der-autoverkaeufer-der-content-manager-des-autohauses-der-zukunft (image)

 

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