Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Freies Wochenende für Gen-Z

von pc am 23. Juni 2014

Dieser Eintrag stammt von Adrian Matuschak und Julian Lotz

Freies Wochenende für Gen-Z

 

Der Begriff freies Wochenende bezeichnet im Allgemeinen den Zeitraum zwischen dem Abschluss einer durchschnittlichen Arbeitswoche (je nach Branche unterschiedlich, meist ein Freitag oder Samstag), bis zum Beginn der neuen Arbeitswoche (meist ein Montag), der zur reinen Freizeitgestaltung zur Verfügung steht. Somit erfolgt eine klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit für die Generation Z: Arbeit hat im freien Wochenende keinen Platz. Wenn ein Feiertag auf einen Freitag oder Montag fällt, spricht man auch von einem langen freien Wochenende oder von einem verlängerten freien Wochenende.[1] Durch diese eindeutig gezogene Linie wahrt sich die Generation Z das Ziel der Lebenslustmaximierung.[2]

 

Auswirkungen auf die Arbeitswelt

Die Arbeitswelt unter der Generation Z sieht sich der Problematik gegenübergestellt, dass die Generation Z sich selbst in den Mittelpunkt stellt: Arbeit ist nur ein Mittel zum Zweck. So sind diese durchaus dazu bereit, innerhalb der Arbeitswoche ihren Verpflichtungen dem Arbeitgeber gegenüber mit Fleiß und Einsatz nachzukommen, um zum einen das Ziel der Einkommensmaximierung und zum anderen das Ziel der Selbstverwirklichung zu erreichen. Doch nach der Arbeitswoche beginnt das freie Wochenende und die Verfolgung des Ziels der Lebenslustmaximierung. Hierbei lässt sich die Generation Z auch nicht durch unvollendete Arbeit abbringen. Sobald die Generation Z am letzen Arbeitstag der Woche den Feierabend erreicht hat, begibt sie sich umgehend ins freie Wochenende, selbst wenn die Arbeit zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig erledigt wurde. Auf Anfragen oder Anrufe des Vorgesetzten wird während des freien Wochenendes nicht reagiert.

Hiermit steht die Generation Z im Kontrast zu der vorangegangenen Genration X und der Generation Y. Diese sind auch außerhalb der Arbeitszeiten in gewissem Maße dazu bereit sich mit Projekten, Aufgaben und Problemen zu beschäftigen und stehen auch am freien Wochenende für Rückfragen und kleinere Aufgaben zur Verfügung.

Folglich kann festgehalten werden, dass die Generation Z nur eine sehr schwache Bindung zu ihrem Arbeitgeber und Kollegen hat.[3] „Die Personalarbeit wird sich also auf eine extrem hohe Fluktuation einstellen, viel in Akquisition und kurzfristige Motivation investieren, langfristige Karriereplanung aber einstellen“.[4]
Chancen entstehen hier zum einen in einem hoch motiviertem Team: Da die Fluktuation hoch ist, werden weniger motivierte Arbeitnehmer das Unternehmen verlassen und an deren Stelle Arbeitnehmer treten, die sich für diesen Job beworben haben und somit durch self-selection eine hohe Motivation aufweisen. Zum anderen kann durch diesen kontinuierlichen Personalstrom ein Denken outside-of-the-box entstehen. Neues Personal bringt neue Ideen und Vorgehensweisen mit sich, sodass die Innovationsfähigkeit gesteigert werden kann.

Auf der anderen Seite fehlt es dem Unternehmen an einer Stammelf. Da kein harter Mitarbeiterkern vorhanden ist, fällt es schwer, eigenes Wissen durch Erfahrungen zu akquirieren und weiterzugeben, sodass ein Großteil des unternehmensinternen Wissens an einzelne Mitarbeiter gebunden ist, und deren Abgang auch einen großen Wissensverlust bedeutet. Zudem können Personalkosten stark ansteigen, da Unternehmen auf der ständigen Suche nach geeignetem Personal sind.

 

Beruf und Familie

Für die Generation Z steht die Familie im Vordergrund, sodass auch Abstriche in der Karriere zugunsten der Familie in Kauf genommen werden. Das freie Wochenende stellt einen wichtigen Pfeiler für das Aufrechterhalten der Beziehung zur eigenen Familie für die Generation Z dar. Durch die Begrifflichkeit des freien Wochenendes sollen Beruf und Familie unter eine Hut gebracht werden, sodass am Ende eine ausgeglichene Work-Life-Balance steht.

 

Literaturverzeichnis

[1]    Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wochenende

[2]    Vgl. http://derstandard.at/1325485714613/Future-Work-Generation-Z-Willkommen-in-der-Arbeitswelt

[3]    Vgl. http://derstandard.at/1325485714613/Future-Work-Generation-Z-Willkommen-in-der-Arbeitswelt
Vgl. http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/753-jetzt-kommt-die-generation-z.html

[4]    http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/753-jetzt-kommt-die-generation-z.html

 

Siehe auch

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