Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Kommunikation mit Gen-Z

von pc am 24. Juni 2014

Dieser Eintrag stammt von Janette Cappel

 

Die Kommunikation mit Generation-Z betrifft die Art und Weise wie „Außenstehende“ auf die Kommunikationsformen der Generation-Z eingehen müssen. 

Persönliche Kommunikation

Ältere Generationen müssen sich dem technischen Niveau der Kommunikation anpassen, um den direkten und interpersonellen Kontakt zu Mitgliedern der Generation-Z zu erhalten. Soziale Netzwerke werden für die persönliche Darstellung und Darbietung eigener Interessen oder Erlebnisse genutzt, um diese einer möglichst breiten Masse zu öffnen. Sei es Facebook, YouTube, WhatsApp, Instagram oder Pinterest – hier findet Kommunikation unter- und miteinander statt. Der technische Rückschritt wird wenig vollzogen, vielmehr wird versucht „Außenstehende“ wie beispielsweise die Eltern einzubeziehen und in die neue aktuelle Welt der Technik mitzunehmen. Hier ist das Beispiel von Skype als Kommunikationsform über weite Distanzen als Kontaktmittel zwischen Eltern und Kindern jener Generation bestens geeignet.

Berufliche Kommunikation

Die Berufswelt wird durch die Digital Natives vorangetrieben. Durch permanente Erreichbarkeit und dem perfekten Umgang mit aktuellen Technologien ergeben sich Persönlichkeiten, die sowohl das Unternehmen mit in die Zukunft tragen, als auch mit dem Fortschritt mithalten können. Netzwerke wie XING oder LinkedIn ermöglichen eine Kommunikation auf Augenhöhe in speziell dafür konstruierten virtuellen Räumen. Die gläserne Struktur der Berufseinsteiger ermöglicht es dem Unternehmen den/die passende Angestellte/n schon früh zu finden und zu rekrutieren.

Unternehmenskommunikation

Um als Unternehmen sein Angebot auch dieser Generation anbieten zu können, muss die Kommunikation von Produkten mit der technologischen Entwicklung Schritt halten. Der Rückgang von Printmedien zeigt, dass klassische Vermarktungsstrategien inzwischen zu kurz greifen und die Generation-Z nicht mehr erreichen. Am Beispiel von Facebook lässt sich ablesen, dass einige Unternehmen es auf den letzten Drücker geschafft haben auf den Zug aufzuspringen. Google+ hingegen wird von der Generation-Z wenig beachtet, da die meisten Unternehmen direkt mit Werbemaßnahmen dort eingestiegen sind. Die Unternehmenskommunikation mit dieser Generation muss auf eine persönliche und gleichzeitig fördernde heruntergebrochen werden, um den Zugang nicht zu verlieren.

Literatur

  •  Kerstin Bund: Glück schlägt Geld. Generation Y: Was wir wirklich wollen. Murmann, Hamburg 2014
  • Kerstin Bund, Uwe Jean Heuser und Anne Kunze: Generation Y: Wollen die auch arbeiten? In: Die Zeit. Nr. 11, 7. März 2013
  • Christian Scholz: Das neue Szenario im Berufsleben. In: Spieler ohne Stammplatzgarantie. Darwiportunismus in der neuen Arbeitswelt. Wiley-VCH, Weinheim 2003, (ursprünglich erschienen in WISU. 10/99; PDF; 114 KB)
  • Eva Windisch und Niclas Medman: Understanding the digital natives. In: Ericsson Business Review. 1/2008, S. 36–39 (217 KB)

Siehe auch

Weblinks

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