Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Lebenslustmaximierung bei Gen-Z

von pc am 24. Juni 2014

Dieser Eintrag stammt von Yannik Hoffmann und Moritz Kröger

 

Lebenslustmaximierung ist ein Begriff, der oftmals mit der Generation Z in Verbindung gebracht wird. Dieser volkswirtschaftsnahe Begriff bezeichnet die Maximierung bzw. Optimierung der Lebenslust.

 

Abgrenzung und Definition

Die Maximierung der Lebenslust ist eines der bestimmenden und charakterisierenden Themen der Generation Z (kurz: Gen-Z). Im Vergleich zu den vorherigen Generationen steht dies mehr im Vordergrund, da der Drang nach Selbstverwirklichung an enormer Bedeutung gewonnen hat. Diese oberste Ebene in der Bedürfnispyramide nach Maslow spiegelt sich sowohl beruflich 3 als auch privat 2 wieder wobei sich vor allem hier Abgrenzungen im Vergleich zu Vorgenerationen erkennen lassen. Eine stark ausgeprägte individualistische Stellung ist Folge des Ziels der Nutzenmaximierung bei den Digital Natives. Auch das Charakteristikum des Darwiportunismus definiert die Lebenslustmaximierung der Generation Z ein Stück weit. Im Bezug zu den Vorgenerationen, der Baby Boomer (Generation X)  und der Millenials (Generation Y) geht die Einordung sicherlich mehr in Richtung der Millenials, da auch die zeitliche Nähe inklusive der technischen Gegebenheiten einen wesentlichen Einflussfaktor darstellt.

Privat

Zentraler Bestandteil der Lebenslust ist nicht mehr wie in der Baby Boomer Generation der Beruf, sondern vielmehr das Private.  Durch Möglichkeiten, wie sie den vorherigen Generation nicht zur Verfügung standen, zum Beispiel durch Social Media, hat sich auch das Zusammenleben drakonisch geändert. Die Kommunikation geschieht viel weniger persönlich und viel mehr über soziale Kanäle. Bedingt dadurch entsteht auch eine viel größere Vernetzung, wenngleich auch oft nur virtuell, untereinander.

Die Vielfalt an Freizeitangeboten ist dabei aber höher als jemals zuvor. Dadurch kann jeder gemäß seinen Präferenzen entscheiden, worin er seinen Nutzen und dadurch seine Lebenslust, maximieren will. Da der Beruf und dadurch bedingt der Arbeitgeber mehr und mehr in den Hintergrund rücken, besteht auch mehr Zeit, an diesen Freizeitangeboten zu partizipieren.

Der Konsum, der sicherlich eines der Mittel zur Lebenslustmaximierung darstellt, wird im Vergleich zu den Vorgenerationen maßgeblich durch das Stichwort Big Data beeinflusst. Das bedeutet nicht, dass der Mensch keine Entscheidungen mehr trifft, dennoch kann er auf dem Weg zur Kaufentscheidung, durch die über ihn bekannten Informationen, gezielt beeinflusst werden.

Beruf

Einerseits rückt zwar die Arbeitsbereitschaft etwas in den Hintergrund, dennoch ist auch der Beruf ein Aspekt der Lebenslustmaximierung der sich von Vorgenerationen signifikant unterscheidet. Dies lässt sich daran festmachen, dass diese Generation zwar arbeiten will, aber zu Ihren eigenen Bedingungen und nicht zu indoktrinierten Bedingungen seitens des Arbeitgebers. Die Intention des Arbeitens besteht nicht darin, materielle Reichtürmer zu erwerben, sondern durch ein Streben nach Anerkennung zum maximalen Lebensglück zu gelangen.

Es ist zu erkennen, dass die Maximierung der Lebenslust individuell geschieht.

 

Literatur

  • Abraham Maslow: A Theory of Human Motivation. In Psychological Review, 1943, Vol. 50 #4, Seite 370–396
  • Christian Scholz: Generation Z: Willkommen in der Arbeitswelt In: Der Standard. 6. Januar 2012; [1]
  • Landesanstalt für Medien NRW (2013): Kleine Daten, große Wirkung, Big Data, Düsseldorf

Siehe auch

Weblinks

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