Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Privates Netzwerk der Generation Z

von pc am 24. Juni 2014

Dieser Eintrag stammt von Anika Donie und Thomas Leidinger

 

Die privaten Netzwerke der Generation Z (kurz Gen Z) zeichnen sich durch eine hohe Virtualisierung aus. Gleichzeitig spielt die Schwierigkeit der Unterscheidung zwischen Altersgruppen innerhalb des Netzwerks und der damit verbundenen Affinität zur Multimedialisierung eine Rolle.

 

Art der sozialen Bindung

Die Vertreter der Generation Z stellen vor allem ihre Einkommens- und Lebenslustmaximierung in den Vordergrund. Hier wiegen die eigenen Präferenzen wesentlich mehr als die Bedienung der Umwelt mit Gefälligkeiten. Daraus lässt sich schließen, dass eigene Wünsche auch immer über denen der private Kontakte stehen.

Unterschiede zwischen Eltern/Familie und Freunden

Da die Generation Z einem Geburtsjahr ab 1995 zugeordnet wird, zählen deren Eltern zur Generation X oder den Baby Boomern. Diese Generation zählt nicht zu den Digital Natives, sind also bei Weitem weniger multimedial affin. Dadurch gestaltet sich das Verständnis und die präferierte Kommunikation zwischen Eltern und Kindern als schwierig. Hier ist es vonnöten, eine Face-to-face-Kommunikation als Basis zu pflegen und damit ein Vertrauensverhältnis zu schaffen.
Dem gegenüber steht die Aufrechterhaltung freundschaftlicher Beziehungen mit Gleichaltrigen. Als ebenfalls Angehörige der Generation Z und der Digital Natives ist es hier ein Einfaches, über mobile Endgeräte und das Internet eine gesprächsähnliche Kommunikation zu führen. Durch die Versiertheit mit dieser Kommunikationsmethode sind just-in-time-Antworten die Norm, das persönliche Gespräch verlagert sich oft auf die schriftliche Ebene und kann dadurch neben anderen Aktivitäten erledigt werden. Die Meinungsbildung der Generation Z wird durch die Kommunikation unter Freunden eher beeinflusst als durch die Eltern.

Literatur

  •  Klaffke, Martin, Generationen-Management, Wiesbaden (Springer Fachmedien) 2014, Seiten 69-80.

Siehe auch

Weblinks

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