Die-Gen eration-Z

Christian Scholz Gedanken und Materialien zur Generation Z



 

Ein kleiner Essay

von Christian Scholz am 4. Juli 2017

Auch wenn die Generation Z „leise“ ist und man ihr kein großes politisches Interesse attestieren kann, so handelt sie doch konsequent.

  • Sie will eine klare Trennung zwischen Beruf und Privat, aber definitiv kein Work-Life-Blending, also einen fließenden Übergang von Berufs- und Privatleben.
  • Sie will sich eine gewisse Freiheit in ihrer Arbeitszeitgestaltung bewahren, aber ganz sicher keine Flexibilität nach „Gutsherrenart”, wie sich das so mancher Konzern derzeit so schön ausmalt.
  • Sie will im Beruf kreativ und begeistert Leistung bringen, aber nicht in irgendeinem Hamsterrad irgendwelchen Karrierezielen nachjagen.

Spätestens jetzt drängt sich die Frage auf: Ist das alles so verkehrt? Vielleicht gewöhnungsbedürftig und nicht passend zu dem, was uns diverse lautstarke Protagonisten als „New Work“ verkaufen wollen. Aber verkehrt? Wohl nicht.

Online -> hier, pdf -> hier

Audi gibt Entwarnung …..

von Christian Scholz am 29. Juni 2017

Generation Z nicht anders als Generation Y: Karriereorientiert, loyal, flexibel. Sagt Audi. Also Entwarnung und damit kein Handlungsbedarf.
Wenn da nicht dieser kleine Zusatz wäre:

„Das Unternehmen griff überwiegend auf eigene Mitarbeiter, Auszubildende, Bacheloranden .. zurück“.

Das ist ungefähr so, wie wenn man schreiben würde:  „100% der Deutschen sind der Meinung, Audi hat beim Diesel nicht betrogen …“ (Befragt wurden die Vorstände von Audi).

Generation Z: Krank schreiben?

von Christian Scholz am 2. Mai 2017

Radiobeitrag MDR (2.5.2017): -> mediathek

Sind die Jungen vielleicht nur faul? Nein, entgegnet der Arbeitsforscher Christian Scholz. Er spricht von einer Generation, die andere Prioritäten setze – der „Generation Z“.

„In anderen Generationen gehörte das fast zum guten Stil auch krank zur Arbeit zu kommen. Das hat sich geändert, weil davon langfristig niemand was hat.“

Fundsache: Gen Z im Gym

von Christian Scholz am 6. März 2017

Soeben per Zufall diesen Artikel zum Bodybuilding im Internet gefunden (auch wenn das nicht so ganz meine Welt ist): lesenswerter Text, den der Autor „bewusst mit einem populärwissenschaftlichen Augenzwinkern“ verstanden wissen will.

Zwei kleine Ausschnitte:

Für das Bodybuilding bedeutet das, dass sie auch mit sehr wenigen Fortschritten bereits zufrieden sind – und eben nicht so sehr in die Falle tappen, aus Ungeduld gleich ganz früh zu höllischen Dosen Kreatin zu greifen.

Ich bleibe also bei meiner Ansicht, dass die neue Generation Pumper weder besser, noch schlechter ist, als die vorangegangene – es wird einfach nur einiges anders. In jeder Änderung liegen Chancen, denen sich auch die alten Erfahrenen nicht verschließen sollten, bei Beibehaltung ihrer bewährten Strategien.

Dos & Don’ts bei GenZ

von Christian Scholz am 28. Februar 2017

Die Fünf Dos & Don’ts

  • Work-Life-Separation: Berufliches und Privates werden lieber getrennt. Home Office? Nein, danke!

  • Eigener Schreibtisch: Mobiles Büro und Open-Space-Strukturen waren gestern. Der Generation Z sind Privatsphäre und überschaubare Strukturen wichtig. Also: bei der Neuplanung ruhige Einzelschreibtische in Bürolandschaften integrieren.

  • Feste Arbeitszeiten: lieber 9-to-5-Job. Überstunden? Nur wenn notwendig und der Job ansonsten interessant ist. Vorteil für KMUs: Sie können auf Neues oft schneller reagieren.

  • Exakte Stellenbeschreibung: Das Learning by Doing der Generation Y ist nichts für die Generation Z. Sie will schon in der Anzeige genau wissen, was sie erwartet, und sich entsprechend vorbereiten.

  • Festes Gehalt: Die Generation Z ist karrierebewusst, aber mit Einschränkungen. Ihnen ist ein festes Gehalt lieber als leistungsabhängige Boni. Die leistungsorientierte Mentalität der Generation Y liegt ihnen fern.

Generell gilt: Karriere? Ja, aber nicht um jeden Preis.

Hier findet sich der gesamte Artikel, den Barbara Domschky über das Gespräch mit mir geschrieben hat.